Isst Du zu wenig, um abzunehmen?

Isst Du zu wenig, um abzunehmen?

Hungerstoffwechsel – was ist das?

Du möchtest dein Wunschgewicht erreichen und tust schon seit längerem sehr diszipliniert alles dafür, um es zu erreichen? Erst haben Deine Bemühungen gut funktioniert und die Kilos sind gepurzelt, aber jetzt stagniert Dein Gewicht schon lange, obwohl Du nicht viel isst?

Was ist das Problem?

Wenn du deinem Körper über längere Zeit zu wenige Kalorien zuführst, dann passt sich Dein Stoffwechsel mit der Zeit diesem Zustand an und du kommst in einen Hungerstoffwechsel.

Was passiert beim Hungerstoffwechsel?

Dein Organismus braucht täglich ein Mindestmaß an Kalorien, um sämtliche Körperfunktionen wie Denken, Atmen, Verdauen etc. aufrecht zu erhalten. Das ist dein Energieverbrauch in Ruhe, ohne körperliche Aktivität.

Der Grundumsatz variiert je nach Alter, Geschlecht und Körperzusammensetzung. Und: er ist „anpassungsfähig“. Das heißt, wenn dein Körper über einen längeren Zeitraum zu wenig Energie durch Nahrung erhält, dann schaltet er auf sein „Hungerprogramm“ um.

Der Körper fährt den gesamten Stoffwechsel herunter und verbraucht deutlich weniger Energie als ursprünglich. Je länger oder häufiger dein Körper hungern muss, desto „besser“ kommt er damit klar. Das heißt, dass der Stoffwechsel nicht so leicht wieder hochfährt, um mehr Energie zu verbrennen.

Dazu kommt, dass Muskeln, im Vergleich zu Fettgewebe, deutlich mehr Energie verbrauchen. Was ist die Folge? Um die fehlende Nahrungsenergie auszugleichen, baut der Körper gerne Muskelmasse ab. Gleichzeitig versucht er sich für die Not zu wappnen und legt leichter Fettreserven an, sobald er doch mal ein paar mehr Kalorien bekommt (bekannt auch als Jojo-Effekt nach Diäten).

Biologisch betrachtet ist das ein tolles System, das uns vor dem Verhungern retten kann. Leider weiß unser Stoffwechsel noch nicht, dass wir heute im Überfluss leben und eigentlich nur schlank sein möchten. Natürlich fühlt man sich im Hungerstoffwechsel auch nicht besonders stark und energiegeladen.

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